Micron Document
____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|


The NomadNet German Wikipedia | Archives | Info
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b

🔍 Search

ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ

Dagersheim
──────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────
top
Dagersheim ist ein Ortsteil der Kreisstadt Böblingen im gleichnamigen Landkreis Böblingen in Baden-WĂŒrttemberg. Er liegt westlich von Böblingen am linken und rechten Ufer der Schwippe und ist ĂŒber die Autobahn A81 und die Bundesstraße B464 erreichbar. Am westlichen Ortsausgang schließt sich das kommunalpolitisch von Dagersheim getrennte Darmsheim an, ein Stadtteil von Sindelfingen. Gleichwohl kooperieren beide Gemeinden ĂŒber ihre Ortvorsteher und OrtschaftsrĂ€te, wie etwa im Bereich der Dagersheimer Vereine, Kirchen und Schulen.

Contents

‱ Geschichte
‱ Politik
‱ Wappen
‱ Vereine
‱ Sonstiges
‱ Literatur
‱ Weblinks

──────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────

Geschichte

Eine Besiedelung Dagersheims kann ab dem 7. Jahrhundert nachgewiesen werden. Die Grabfunde in den Bereichen Berggasse, Hauptstraße und Geranienstraße weisen auf die Besiedelung durch die Alamannen hin.

Die erste urkundliche ErwÀhnung Dagersheims liegt in einem Dokument des Grundbesitzers Luitprand von Hausen 1075 vor, in dem er dem Kloster Hirsau drei Hufen (bÀuerliche Betriebseinheiten) schenkte.cite-ref-2[2]

Die 1191 urkundlich belegte Via Rheni (deutsch: „Rheinstraße“) – Teil einer wichtigen Nord-SĂŒd-Verbindung vom Rheinland ĂŒber die SchwĂ€bische Alb nach Oberschwaben und von dort ĂŒber die Alpen nach Italien – ĂŒberquerte in der Ortsmitte von Dagersheim das FlĂŒsschen Schwippe auf einer Furt. Heute fĂŒhrt an dieser Stelle eine FahrbahnbrĂŒcke ĂŒber die Schwippe.

1964 wurde dort das Rathaus ĂŒber die Schwippe gebaut, das im Zuge der Zusammenlegung mit der Kreisstadt Böblingen zum Bezirksamt des Böblinger Ortsteils Dagersheim wurde. Der Eingliederungsvertrag vom 1. September 1971 sah einen Ortschaftsrat mit zwölf Mitgliedern vor, der in „wesentlichen Verwaltungsfragen“ entscheidungsbefugt sein sollte.cite-ref-3[3] Mit dem neu aufgelegten integrierten Ortsentwicklungskonzept, das 2017 auf den Weg gebracht wurde, wurde der selbststĂ€ndige Charakter Dagersheims als eigener Ortsteil erneut betont.

Auf Basis der urkundlichen ErwÀhnung im Jahr 1075 feierte Dagersheim 2025 sein 950. JubilÀum.cite-ref-4[4]

Der Name „SchlapphĂŒadle“, wie die Dagersheimer im Lokalkolorit genannt werden, rĂŒhrt aus jener Zeit, zu der in Dagersheim ein großer Teil des lokalen Handwerks zu Hause war. Der Schlapphut ist das Markenzeichen der Zimmerleute, deren Wanderburschen man auch heute noch ĂŒber Land vereinzelt mit dieser breitkrempigen Kopfbedeckung antrifft.cite-ref-5[5]

Politik

Wappen

Dagersheim besitzt ein historisches Wappen, das neben dem Stadtwappen der Kernstadt Böblingen bis heute gefĂŒhrt wird. Es zeigt eine gekrönte rote Schlange mit einfach gewundenem Korpus; die ausgestreckte Zunge des Tieres ist rot und gespalten. Den Hintergrund des Tieres bildet ein weißes Gebirge, zwischen dem der sechsfach gezackte Dagersheimer Morgenstern (Dagersheim – „Tag-erschein!“) aufgeht. Die Wappenkomposition geht auf das SpĂ€tmittelalter zurĂŒck.

Ortsvorsteher

In den Jahren 1948 bis 1975 war Erich Maier BĂŒrgermeister von Dagersheim. Er wurde im Zuge der Eingliederung in die Kreisstadt Böblingen im Jahr 1971 zum ersten Ortsvorsteher.

Ihm folgte Herbert Kopetschke (1938–2024), dessen Verwaltungslaufbahn bereits 1962 in Dagersheim begonnen hatte. 1975 trat er sein Amt als Ortsvorsteher an und wurde erst nach fast 25 Jahren, am 20. Dezember 1999, von Böblinger OberbĂŒrgermeister Vogelgsang in den Ruhestand verabschiedet.cite-ref-6[6]

Von 2000 bis 2006 leitete Peter MĂŒller die Geschicke des Ortes. Als 31-JĂ€hriger trat er am 1. MĂ€rz 2000 seinen Dienst an und verließ Dagersheim nach etwas mehr als sechs Jahren, um in Renningen stellvertretender BĂŒrgermeister und Beigeordneter zu werden.cite-ref-7[7]

Den Stuhl des Ortsvorstehers nahm am 18. Juli 2006 Thomas Matrohs ein, der fast auf den Tag genau drei Jahre im Amt blieb, um schließlich in das BĂŒrgermeisteramt von Deizisau zu wechseln.cite-ref-8[8]

Die erste Frau an der Dagersheimer Verwaltungsspitze war Susanne Weiß, die als 39-JĂ€hrige Baurechtssachbearbeiterin aus Remseck am Neckar kam. Am 23. September 2009 votierte der Ortschaftsrat mit großer Mehrheit fĂŒr sie, die auch spĂ€ter fĂŒr ihren Pragmatismus und ihren Fleiß großes Lob erhielt. Nach ihrem Ausscheiden wechselte sie in die freie Wirtschaft.cite-ref-9[9]

Ihr folgte im Alter von 29 Jahren der Diplom-Verwaltungswirt Michael Möslang. Er wurde am 6. Dezember 2012 zum neuen Ortsvorsteher gewÀhlt.cite-ref-10[10]

Nach ihm trat Hannes Bewersdorff im Jahr 2013 seinen Dienst an. Unter seiner Hand begann die Ausarbeitung des Integrierten Ortsentwicklungskonzepts und die Ausweisung des Gassenquartiers als Sanierungsgebiet. Im Alter von 31 Jahren verabschiedete er sich im Jahr 2019 als neuer Ressortchef fĂŒr Bildung und Wirtschaft bei der Crailsheimer Stadtverwaltung.cite-ref-11[11]

Mit Alessandra HĂŒtter bekam Dagersheim im Juni 2019 zum zweiten Mal eine Ortsvorsteherin.cite-ref-12[12] Gemeinsam mit dem Stadtarchiv leitete sie die Bauzaunausstellung „50 Jahre Böblingen-Dagersheim“. Und sie rief die Veranstaltungsreihe „Dagersheim-Ost“ ins Leben. In ihrer Amtszeit wurden ein Spielplatz gebaut, verschiedene Bebauungsplanverfahren eingeleitet und es entstand eine umfangreiche Ideensammlung fĂŒr das JubilĂ€um „950 Jahre Dagersheim“, die mit Einbindung der BĂŒrgerschaft erarbeitet worden war. Dagersheim verließ sie im Jahr 2023, um in Herrenberg die Leitung des Amtes fĂŒr Stadtentwicklung zu ĂŒbernehmen.

Seit September 2023 ist der in Dagersheim aufgewachsene Hendrik Queck Ortsvorsteher von Dagersheim.cite-ref-13[13]

Stadtentwicklung und Infrastruktur

Einwohnerzahl

Trotz der stĂ€dtebaulichen Erweiterungen in der Nachkriegszeit hat Dagersheim seine dörfliche Struktur bei einer nur moderat gestiegenen Einwohnerzahl weitgehend erhalten können. Waren es im Jahr 1985 noch 5139 Einwohner, zĂ€hlte die BĂŒrgerschaft Stand 2020 rund 6800 Menschen. Das sind 12,8 Prozent der Gesamteinwohner Böblingens zu dieser Zeit. Knapp mehr als die HĂ€lfte der Einwohnerschaft ist weiblich. Das Durchschnittsalter liegt bei knapp 42 Jahren, womit Dagersheim zu den „jĂŒngeren“ Stadtteilen Böblingens gehört. Etwa ein FĂŒnftel der BĂŒrgerschaft ist unter 18 Jahre alt, 43 Prozent der Einwohner sind zwischen 18 und 50 Jahre alt, und ein gutes Drittel ist 50 Jahre und Ă€lter. Pro Jahr werden durchschnittlich 88 Kinder geboren. Der Anteil an Menschen mit auslĂ€ndischem Pass betrĂ€gt 2020 etwa 22 Prozent und ist damit um gute drei Prozentpunkte gegenĂŒber dem Jahr 2001 gestiegen. Sie kommen aus 60 verschiedenen LĂ€ndern, am hĂ€ufigsten aus Italien.

Historische Entwicklung

Dagersheim ist seit dem Zusammenschluss mit Böblingen im Jahr 1971 ein Stadtteil mit starkem Eigencharakter geblieben. FrĂŒh wurde deutlich, dass die Erhaltung des historischen Ortsbildes ein zentrales Anliegen der Bevölkerung ist. Statt einer umfassenden Sanierung wie in anderen Gemeinden entschied man sich ab den 1980er-Jahren fĂŒr eine behutsame Bestandserhaltung und punktuelle Aufwertung.cite-ref-14[14]

Ortskernsanierung

Ein wichtiger Meilenstein war die Aufnahme in das Landessanierungsprogramm im Jahr 1986. Es folgte ein Architektenwettbewerb zur Neugestaltung des Ortszentrums, den das BĂŒro Wohnhaas fĂŒr sich entschied. Besonders bedeutend war die Sanierung der Zehntscheune, in dem sich die Stadtteilbibliothek sowie die Musikschule befinden. Auch der Dorfplatz wurde 1994 vollstĂ€ndig neugestaltet.cite-ref-15[15] Seitdem finden dort regelmĂ€ĂŸig ein Wochenmarkt und ein Weihnachtsmarkt statt. 1995 wurde der von Gerhard Johlige entworfene Brunnen installiertcite-ref-16[16] und verleiht dem Platz seither ein unverwechselbares Gesicht. Im Jahr 2003 wurde die Festhalle als multifunktionale Veranstaltungshalle eröffnet. Sie bietet auf ĂŒber 1.000 mÂČ Raum fĂŒr Kultur, Sport und Feste und erhielt 2008 einen gestifteten KonzertflĂŒgel. Rund 6,5 Millionen Euro wurden damals an öffentlichen Mitteln in 48 Sanierungsprojekte investiert. ZĂ€hlt man die BeitrĂ€ge privater Bauherren hinzu, liegt das gesamte Investitionsvolumen bei ĂŒber 50 Millionen Euro.

Im Jahr 2018 wurde das Sanierungsgebiet „Gassenquartier“ innerhalb des Integrierten Ortsentwicklungskonzepts erneut ausgewiesen.cite-ref-17[17] Nach wie vor geht es um die Erhaltung der historischen GebĂ€ude und um die Verbesserung der Infrastruktur, wobei der grĂ¶ĂŸte Zankapfel die Innenraumverdichtung nebst notwendiger ParkflĂ€chen ist, die die Böblinger Stadtverwaltung durchzusetzen versucht und gegen die sich die Dagersheimer mit ihren OrtschaftsrĂ€ten vehement wehren, weil die Gassen im Ortskern keinen stehenden Verkehr mehr aufnehmen können. Über 80 Einzelmaßnahmen wurden angestoßen, darunter Förderungen fĂŒr private Sanierungen, BegrĂŒnung öffentlicher FlĂ€chen, neue Fußwege und barrierefreie Infrastruktur. Die Förderung lĂ€uft noch bis mindestens 2027, jĂ€hrlich stehen rund 60.000 Euro zur VerfĂŒgung.

Neue Wohngebiete

In den 1980er- und 1990er-Jahren entstand das Wohngebiet „EichenpfĂ€dle“ mit verkehrsberuhigten Straßen und einem Kindergarten. Ab 1993 folgte das Neubaugebiet östlich der Goethestraße – der spĂ€tere „RĂŒblĂ€nder“ – das durch einen großen Spielplatz und eine KindertagesstĂ€tte ergĂ€nzt wurde. Seit 2013 wird das Gebiet „Waldstraße-Ost“ entwickelt, mit ĂŒber zehn Hektar FlĂ€che und neuen Wegen, PlĂ€tzen und Spielmöglichkeiten. Weitere Neubauten in der Berggasse, der MĂŒhlstraße und der Schulstraße bieten moderne Miet- und Eigentumswohnungen.

Mit von bis zu 30 Prozent an stĂ€dtischen Fördermitteln wurden attraktive Anreize fĂŒr die EigentĂŒmer geschaffen.cite-ref-18[18] Gut 60.000 Euro an zuwendungsfĂ€higen Kosten sind beispielsweise fĂŒr das Jahr 2025 eingeplant, das Programm selbst lĂ€uft zunĂ€chst bis 2027. Durch weitere Innenverdichtung und GebĂ€ude-Umnutzungen soll am Ende mehr als ein halber Hektar an Neubauland eingespart werden.

Bildung, Gemeinschaft, Sport

Die Dagersheimer Grundschule wurde mehrfach modernisiert und fĂŒr 2025 ist ein weiterer Ausbau durch die Aufstockung des Dachgeschosses geplant. Die Rappenbaumschule, zuletzt als Unterkunft fĂŒr GeflĂŒchtete genutzt, wird 2025 abgerissen. Die Sporthalle bleibt erhalten und wird weiterhin von Vereinen genutzt. Die Schwippe-Halle wurde 2024 saniert und dient heute ausschließlich dem Schulsport. Ein mittelfristiges Ziel bleibt die Schaffung einer weiterfĂŒhrenden Schule direkt in Dagersheim. Im Jahr 2025 soll die Schule generalsaniert und das Dachgeschoss des ehemaligen Rektorenhauses sowie das HauptgebĂ€ude ausgebaut werden. Vier zusĂ€tzliche Klassen- und weitere schulbegleitende RĂ€ume und ein grĂ¶ĂŸeres Lehrerzimmer sollen entstehen.cite-ref-19[19]

Das Haus der Vereine, 1985 eröffnet, dient als Treffpunkt fĂŒr zahlreiche Vereine, Jugendgruppen und Seniorenkreise. Es soll in den kommenden Jahren umfassend saniert werden. Das Waldstadion wurde in den 1990er-Jahren erweitert und 2016 modernisiert. Heute dient es regionalen SportwettkĂ€mpfen.

Am Ortsrand Richtung Ehningen liegt das sogenannte RappenbaumgelĂ€nde mit Sporthalle, Hallenbad und ehemals auch einer weiterfĂŒhrenden Schule, die 2012 aufgrund sinkender SchĂŒlerzahlen geschlossen und 2025 schließlich abgerissen wurde. Das Areal steht unter der Nutzung des mit der Nachbargemeinde unterhaltenen Zwecksverbands Dagersheim/Darmsheim. Im besonderen Fokus befindet sich das 1974 gebaute Hallenbad, um Kindern weiterhin das Schwimmenlernen vor Ort zu ermöglichen. 1999 wurde es fĂŒr ĂŒber eine halbe Million Mark saniert.cite-ref-20[20] Davor diente das GebĂ€ude ab 2014 der Unterbringung von FlĂŒchtlingen, die um 2020 herum in eine neue FlĂŒchtlingsunterkunft im MönchĂ€cker umzogen sind. Im Gegensatz zur Schwippe-Halle neben der Grundschule, die im Rahmen des „Bund-LĂ€nder-Investitionspakts SportstĂ€tten“ 2024 saniert wurde und die als reine Sporthalle dient, ist die Rappenbaumhalle als Mehrzweckhalle im weiter wachsenden Dagersheim und Darmsheim fĂŒr Freizeitangebote nach wie vor interessant. Deshalb gehört auch sie zum Maßnahmenplan innerhalb des Integrierten Ortsentwicklungskonzepts.cite-ref-21[21]

Denkmalschutz

In Dagersheim stehen 16 GebÀude unter Denkmalschutz, darunter die Zehntscheune, das Bezirksamt, die Kirche, der Friedhof und mehrere FachwerkhÀuser.

Kultur und SehenswĂŒrdigkeiten

Bauwerke und Kulturdenkmale

→

Hauptartikel

:

Liste der Kulturdenkmale in Dagersheim

Bezirksamt

Bis zur Eingemeindung Dagersheim in die Kreisstadt Böblingen am 1. September 1971 war das 1964/65 nach den EntwĂŒrfen der Architekten Renate und Claus Weisbach errichtete Bezirksamt das Rathaus der autarken Gemeinde Dagersheim. Deren letzter BĂŒrgermeister, von dort an Ortsvorsteher, war Erich Maier. Ende der Zehnerjahre gab es dann eine Debatte ĂŒber die Sanierung oder den Abriss des Bezirksamtes. WĂ€hrend der Böblinger OberbĂŒrgermeister LĂŒtzner fĂŒr einen Neubau war, sprach sich der Dagersheimer Alt-Stadtrat SchĂŒle vehement gegen den Abriss aus. Die Mehrheit der Dagersheimer stimmte denn auch 2012 fĂŒr den Erhalt des GebĂ€udes, zumal eine Sanierung rund 2,5 Millionen Euro gĂŒnstiger war.cite-ref-22[22] Eine Kunsthistorikerin erfasste das Bezirksamt als modernes Baudenkmal, was die Debatte schließlich beendete.cite-ref-23[23] Das GebĂ€ude wurde mehrfach modernisiert, zuletzt 2024/2025, unter anderem mit Pelletheizung, Aufzug und Trauzimmer. Es ist ein markantes Wahrzeichen direkt ĂŒber der Schwippe und bildet ein ansprechendes Ensemble mit dem Dorfplatz. Seit 2016 hat das Bezirksamt eine eigene Homepage innerhalb der Böblinger Stadtverwaltung.

Festhalle

Nach umfangreichen BĂŒrgerprotesten wurde die baufĂ€llige Turnhalle aus den Vierzigerjahren im Jahr 2003 abgerissen.cite-ref-24[24] Die Ausschreibung fĂŒr die VorentwĂŒrfe hatte das TĂŒbinger ArchitekturbĂŒro Ackermann & Raff gewonnen.cite-ref-25[25] Das Gesamtprojekt kostete knapp 3,3 Millionen Euro.cite-ref-26[26] Zum Zeichen der Verbundenheit mit ‚ihrem‘ Ortsteil stifteten die mittlerweile versöhnten Dagersheimer Vereine 2005 eine Nachbildung des Ortswappens, das an der Ostseite des GebĂ€udes angebracht wurde.cite-ref-27[27] Ihre GesamtflĂ€che betrĂ€gt rund 1000 mÂČ, Saal und Galerie bieten rund 500 Zuschauern Platz. im Jahre 2008 bekam sie einen neuen KonzertflĂŒgel;cite-ref-28[28] 2025 wurde das BelĂŒftungssystem saniert. Hier finden unter anderem BĂŒrgerversammlungen, Konzerte und TheaterauffĂŒhrungen statt.

Waldstadion

Das 1980 fĂŒr 640 Zuschauercite-ref-29[29] errichtete Waldstadion wurde seit Anfang der Neunzigerjahre mehrmals umgebaut und saniert. Heute verfĂŒgt es ĂŒber Leichtathletikanlagen, mehrere Spielfelder, eine Spielstraße und eine Überdachung mit Kioskcite-ref-30[30], Rasen- und Beachvolleyballfelder, TennisplĂ€tze, Weitwurf- und eine Fluchtlichtanlage. An den Wochenenden bewirtet der TSV Dagersheim. Hier finden alle gĂ€ngigen Ball- und Leichtathletiksportarten bei fast jeder Witterung statt, wie zum Beispiel die Kreisligaspiele der TSV-Abteilung Fußball.

Zehntscheune

Die Zehntscheune wurde frĂŒher fĂŒr die Abgabe und Aufbewahrung der Naturaliensteuer, den sogenannten Zehnt, verwendet. Zum ersten Mal wurde die Dagersheimer Zehntscheuer im Jahre 1568 schriftlich erwĂ€hnt. Aufgrund des schlechten baulichen Zustandes wurde sie im Jahr 1800 neu aufgebaut.cite-ref-31[31]

Und knapp 200 Jahre spĂ€ter erscheint das mittelalterliche GebĂ€ude noch einmal in neuem Glanz: Die Zehntscheune wurde 1993 nach vollstĂ€ndiger Entkernung und Sanierung fĂŒr fast sieben Millionen Mark wiederhergestellt. Das Projekt erforderte den Erwerb privater GebĂ€ude- und GrundstĂŒcksteile, was sich durch lange Verhandlungen zog. Der Entwurf des Stuttgarter Architekten Wulf wurde aber noch 1993 einstimmig angenommen. 1994 wurde ein Benefizkonzert zugunsten eines neuen FlĂŒgels veranstaltet, der im selben Jahr eingeweiht wurde. 1997 fand hier das Böblinger Weltmusikfestival statt, was den Ortsvorsteher Kopetschke zu Spekulationen ĂŒber den „internationalen Ruf“ der Zehntscheune veranlasste.cite-ref-32[32]

Heute prĂ€gt die Zehntscheune den Ortsmittelpunkt mit ihrem modernen GlasvestibĂŒl, einem großen Versammlungsraum und KonzertflĂŒgel. Das GebĂ€ude verbindet Denkmalschutz mit moderner Technik, gewann 1996 einen Architekturpreis und wird fĂŒr stĂ€dtische, private Veranstaltungen sowie VereinsaktivitĂ€ten genutzt. Im Obergeschoss befinden sich die Bibliothekszweigstelle und die Musik- und Kunstschule. Die Bibliothek, mit rund 10.000 Medien, verzeichnete 2024 genau 34.343 Ausleihen. Die Musikschule unterrichtet etwa 180 SchĂŒler in klassischen FĂ€chern, auch fĂŒr Babys und Kleinkinder, die bereits im SĂ€uglingsalter an Musik herangefĂŒhrt werden.

Evangelische Kirche St. Agathe

→

Hauptartikel

:

Agathenkirche (Dagersheim)

Die 1491 im spÀtgotischen Stil erbaute Kirche liegt zentral am Dagersheimer Marktplatz und ist mit dem 36 m hohen Wehrturm weithin sichtbar. Die vom Orgelbauer Carl Gottlieb Weigle im Jahr 1857 gebaute Kegelladenorgel ist die Àlteste spielbare Orgel der Region. Ob das Patrozinium auf Agatha von Catania beruht, ist fraglich.cite-ref-33[33]

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter des Ortes

‱ Gerhard Dannecker (* 1952), Jurist und Professor an der Ruprecht-Karls-UniversitĂ€t Heidelberg
‱ Volker Ziegler (* 1966), deutscher Tischtennistrainer und Bundestrainer Tischtennis des Deutschen Behindertensportverbandes

Weitere Persönlichkeiten

‱ Immanuel Gottlieb Kolb (1784–1859), PĂ€dagoge und Pietist, wirkte und verstarb in Dagersheim. Er war bis weit ĂŒber die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Seit 1850 ist er EhrenbĂŒrger, zu seiner Beerdigung kam weit mehr als 2000 TrauergĂ€ste.cite-ref-34[34]
‱ Schwester Marie Ziegler (1892–1979), begrĂŒndete die Krankenpflege in Dagersheim Geboren am 30. Dezember 1892 verbrachte Marie Ziegler ihr Leben in Dagersheim als Gemeindeschwester. Zu ihrem 75. Geburtstag am 30. Dezember 1967 erhielt sie das EhrenbĂŒrgerrecht. Ihr Geburtshaus in der Berggasse 23 wurde anlĂ€sslich ihres sechsten Todestages am 15. Mai 1985 mit einer Gedenktafel vonseiten der evangelischen Kirchengemeinde ausgestattet. Im Jahr 2017 gedachte Dagersheim ihrer anlĂ€sslich ihres 25. Todestages am 15. Mai 2004. Man veranstaltete auf dem Friedhof eine Gedenkstunde mit Kranzniederlegung.cite-ref-35[35]

Vereine

TSV Dagersheim e. V.

Der 1908 gegrĂŒndete TSV ist mit seinen ĂŒber 2200 Mitgliedern in 10 verschiedenen Abteilungen einer der Großvereine in der Region. Die grĂ¶ĂŸten Abteilungen sind Gymnastik, Fußball und Schwimmen.cite-ref-36[36]

Feuerwehr-Musikkapelle Dagersheim e. V.

1927 gegrĂŒndet, ist die Feuerwehr-Musikkapelle ein eigenstĂ€ndiger Verein mit etwa 500 Mitgliedern, der eng mit der Freiwilligen Feuerwehr aus Dagersheim verbunden ist. Der Verein ist ĂŒber die Gebietsgrenzen hinaus bekannt durch das Neujahrskonzert sowie durch jĂ€hrliche große Feste in Dagersheim wie das Göckelesfest und das Wasen warm up.cite-ref-37[37]

Liederkranz Dagersheim 1847 e. V.

Der Ă€lteste Verein von Dagersheim wurde 1847 als MĂ€nnerchor gegrĂŒndet, wurde 100 Jahre spĂ€ter zu einem gemischten Chor und hat heute ca. 270 Mitglieder, die in unterschiedlichen Bereichen aktiv sind. Der Verein organisiert jĂ€hrlich einige Konzerte und TheaterauffĂŒhrungen.cite-ref-38[38]

Harmonika Club Dagersheim

1933 wurde der HC Dagersheimcite-ref-39[39] gegrĂŒndet. Der Verein bereichert Dagersheim und Umgebung mit Akkordeon-Musik und trĂ€gt auch zu den vielfĂ€ltigen Veranstaltungen wie den Kinderfasching am Faschingsdienstag, Maibaumstellen und den Weihnachtsmarkt bei.

Sonstiges

Dagersheim verfĂŒgt auf östlicher Seite ĂŒber ein Stauwehr, welches bei starken RegenfĂ€llen Wassermassen zurĂŒckhĂ€lt um Überschwemmungen im weiteren Verlauf der Schwippe zu verhindern.

Literatur

‱ Sönke Lorenz (Hrsg.): Dagersheim. Vom FrĂŒhmittelalter bis zur Gegenwart, Stadt Böblingen 1998 (Gemeinde im Wandel, Band 6), ISBN 3-928754-25-4.
‱ Andreas Wiedenmann und die Evangelische Kirchengemeinde Dagersheim (Herausgebergem.): Kleiner Dagersheimer KirchenfĂŒhrer. Festschrift zum fĂŒnfhundertjĂ€hrigen JubilĂ€um der Dagersheimer Kirche , Böblingen 1991.

Weblinks

Commons

: Dagersheim

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

‱ Homepage des Ortsteils Dagersheim

Einzelnachweise

cite-note-11. Citypopulation. Abgerufen am 18. Dezember 2025.
cite-note-22. ↑ http://boeblingen.de/,Lde/start/StadtIdeen/Dagersheimer+Geschichte.html.
cite-note-33. ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis fĂŒr die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und SchlĂŒsselnummernĂ€nderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 447 (Statistische Bibliothek des Bundes und der LĂ€nder [PDF; 41,1 MB]).
cite-note-44. ↑ Veranstaltungen. Abgerufen am 4. Juli 2025.
cite-note-55. ↑ SchlapphĂŒadle-Fest. Abgerufen am 4. Juli 2025.
cite-note-66. ↑ Mitteilungsblatt Nr. 50 v. 18.12.2008, JahresrĂŒckblick, S. 4f. Laudatio zum 70. Geburtstag.
cite-note-77. ↑ Mitteilungsblatt Nr. 54 v. 23.12.1999, Dankesrede Mitteilungsblatt Nr. 1/2007, JahresrĂŒckblick, S. 1.
cite-note-88. ↑ Mitteilungsblatt Nr. 1/2007, JahresrĂŒckblick, S. 7.
cite-note-99. ↑ Sindelfinger Zeitung/Böblinger Bote Nr. 292 v. 17.12.2012.
cite-note-1010. ↑ Mitteilungsblatt Nr. 48 v. 6.12.2012, S. 2.
cite-note-1111. ↑ Referat des OberbĂŒrgermeisters der Stadt Böblingen.
cite-note-1212. ↑ Gemeinderat sagt Ja zur Ortsvorsteherin. Kreiszeitung Böblinger Bote, 21. Februar 2019, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar); abgerufen am 29. Juni 2019.
cite-note-1313. ↑ Hendrik Queck wird neuer Dagersheimer Ortsvorsteher. Stadt Böblingen, 2023, abgerufen am 17. Dezember 2023.
cite-note-1414. ↑ Drucksache 13/098, Anlage 2, Abschlussbericht des SanierungstrĂ€gers, April 2013 (BBG), S. 7. Dieser Abschlussbericht wird am 18.4.2013 dem OR vorgetragen, vgl. PB 2013, IVZ, S. 2.
cite-note-1515. ↑ MTB 52, 29.12.94, S. 2 mit Foto wĂ€hrend der Bauarbeiten. Zahlen vgl. Programm des Stadtplanungsamts BB, S. 5/1 (Ordner „I15 JahresrĂŒckblicke 1975-2005“ fĂŒr das Jahr 1994).
cite-note-1616. ↑ MTB 51/52, 17.12.92.
cite-note-1717. ↑ Ein Masterplan soll erarbeitet und 2015 umgesetzt werden, vgl. ORPö 19.9.13, S. 4. Die GesprĂ€che mit der BĂŒrgerschaft/der Entwicklungsprozess zum Integrierten Ortsentwicklungskonzept sind 2014 in vollem Gange, werden 2015 fortgesetzt werden (MTB 51, 8.12.14, S. 3).
cite-note-1818. ↑ Vgl. Flyer FördergrundsĂ€tze Gassenquartier.
cite-note-1919. ↑ ORPö 8.4.25, S. 3.
cite-note-2020. ↑ ORPö 14.6.12, S. 4.
cite-note-2121. ↑ BroschĂŒre Integriertes Ortsentwicklungskonzept Dagersheim, S. 5.
cite-note-2222. ↑ Vgl. Kreiszeitung/Böblinger Bote, 15.5.12, Kreiszeitung/Böblinger Bote 8.11.12 (Leserbrief), s. a. Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung, 6.11.12.
cite-note-2323. ↑ Kreiszeitung/Böblinger Bote, 12.1.13
cite-note-2424. ↑ MTB 52, 29.12.94, S. 4 sowie MTB 1, 2.1.2004, JRB, S. 10.
cite-note-2525. ↑ MTB 1, 4.1.02, S. 1.
cite-note-2626. ↑ MTB 53, 29.12.04, JRB, S. 4. Einweihung war im September 2003 (vgl. MTB 1, 2.1.04, JRB, S. 2).
cite-note-2727. ↑ MTB 52, 30.12.05, JRB, S. 3.
cite-note-2828. ↑ MTB 24.1.08, S. 4.
cite-note-2929. ↑ MTB 1/2, 14.1.93.
cite-note-3030. ↑ MTB 54, 23.12.99.
cite-note-3131. ↑ http://www.boeblingen.de/,Lde/start/StadtIdeen/Zehntscheune.html.
cite-note-3232. ↑ Mitteilungsblatt Nr. 1, 2.1.98, S. 2.
cite-note-3333. ↑ Fridolin, Maria oder Agatha?: Das RĂ€tsel um die Kirchenheiligen von Dagersheim auf boeblingen.de, abgerufen am 21. April 2023.
cite-note-3434. ↑ Mitteilungsblatt Titelseite v. 22.12.2017
cite-note-3535. ↑ MTB 53 v. 29.12.2004, JahresrĂŒckblick, S. 3.
cite-note-3636. ↑ TSV Dagersheim e. V. - Geschichte. In: tsv-dagersheim.de. Abgerufen am 6. August 2016.
cite-note-3737. ↑ Feuerwehr-Musikkapelle Dagersheim e. V. In: www.feuerwehr-musikkapelle.de. Abgerufen am 17. MĂ€rz 2019.
cite-note-3838. ↑ Über uns. Liederkranz Dagersheim, abgerufen am 17. Dezember 2023.
cite-note-3939. ↑ Harmonika Club Dagersheim – Alle Infos zum HC Dagersheim. Abgerufen am 14. Mai 2022.